Miso Ramen Suppe und ein Abstecher nach Japan ( Werbung )

Habt Ihr schon einmal eine echte Japanische Suppe gegessen?
Anderes als wir sie hier bei uns kennen, sind Suppen in Japan etwas völlig anders.
Japaner sind wahre Suppenliebhaber.
Sehr beliebt sind sie als Snack an Garküchen. Und sogar zum Frühstück gibt es Suppe.
Das besondere, sie werden mit Stäbchen gegessen, und die Brühe direkt aus dem Schälchen geschlürft. Bei uns unvorstellbar, lach.


Die bekanntesten Suppen sind Miso Suppe), die aus einer Paste aus Sojabohnen hergestellt wird und Dashi auf Basis einer Tunfischbrühe.
Mit Gemüse, Tofu, Fisch oder Fleisch als Einlage.

Wichtig dabei, das Auge ist mit.
Denn der Japaner legt viel Wert auf die Optik und die Präsentation der Speisen.

Japanischen Esskultur.
Also für mich bedeutet es zunächst, viele frische Zutaten. Viel Gemüse und Fisch. Welches hauptsächlich nur kurz gegart oder roh verzehrt wird, das entweder gekocht oder Frittiert wird.
Die japanische Küche gilt als eine der gesündesten überhaupt.
Denn es wird traditionell auf Gewürze und Öl verzichtet. So bleibt der Eigengeschmack der Produkte bestehen.
Reis ist das Grundnahrungsmittel. Er wird beinahe zu jeder Mahlzeit gereicht. aber auch Nudeln stehen weit oben auf dem Speiseplan.
Allerdings legen die Japaner auch unheimlich viel Wert darauf wie sie das Essen zu sich nehmen.
Und wer sich da nicht in ein Fettnäpfchen setzen möchte, der sollte unbedingt einige wichtige Punkte beachten, bevor er sich im Japan Urlaub, oder hier bei uns sich an den Tisch setzt.


Japan, das Land ist voller Gegensätze.
Ultra Modern und doch voller altere, gepflegte Traditionen. Skurril würde ich vieles dort bezeichnen.
Es gibt so viele Menschen, die sich durch die Städte drängen.
Enge, kleine Schlafplätze für denjenige, die die letzte Bahn nach Hause verpasst hat, mit gerade einmal 5 qm. Toiletten, die einem Hightech Labor für uns ähneln.
Gewalt und Sex verherrliche Manga Comics, die von der zarten Hausfrau bis hin zur weisen Seniorin jeder öffentlich liest ( bei uns undenkbar ).
Japaner sind diskret und irre höflich und vor allem lassen sie sich nicht in die Karten sehen.
Für die Damenwelt ist es ausgesprochen wichtig schick zu sein und sie es noch so unbequem.
Wer eine Adresse sucht, ist schnell überfordert. Denn Straßennamen gibt es keine. Und auch nicht unbedingt eine Hausnummer.
Und auch, wenn es in Parks und Gärten sehr ruhig und leise zugeht, so ist der Rest der Stadt eine einzige laute, bunte Beschallung. Was uns westliche Menschen nach nur wenigen Stunden von sprechenden Getränke Automaten, bis hin zu dauer Ansagen in Bus & Bahn, schier zu Aggressivem verhalten führen kann.


Wer nun meint er müsste diesem Land unbedingt einen Besuch abstatten, und es erleben. Der kann sich sicher sein, das er durchaus einen kleinen Kulturschock erleben, wird. Aber den zu Hause gebliebenen eine menge Geschichten mitbringen wird.

Ich gebe zu, das mich dieses Land wirklich neugierig macht, aber durch eine ausgeprägte Flugangst, nein regelrechte Panik, komme ich dieses Leben nicht einmal in die Nähe eines Flughafens, lach.
Für alle die unter Euch, die nicht so verrückt sind wie ich, und diese Reise antreten, hoffen ich das ihr viele spannende Sachen erlebt und sehen werdet, und das ihr mir vielleicht ein wenig von Eutern Erfahrungen berichtet.


Zutatenliste
2 Portionen

 170 g Instant MI Nudeln
2 gekochte Eier
verschiedene Pilze: wie Champignons, Shimeji, Shitake 
geräucherter Tofu
schwarzer Sesam
Blattspinat
Mais
 Frühlingszwiebeln

Brühe:
helle Miso Paste aus dem Asia Shop
500 ml kochendes Wasser
Hoisin Sauce


Zubereitung

1. Die Eier kochen. Ob hart oder weich ist Eurem Geschmack überlassen.

2. Die Pilze säubern und in Scheiben schneiden.
Tofu in Mundgerechte Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, säubern und das Grün in feine Ringe schneiden. Den Blatt Spinat entweder auftauen oder frischen kurz blanchieren. Mais abtropfen lassen und erwärmen. Ebenso den Tofu und Spinat.

3. Die Mi Nudeln nach Packungsangaben zubereiten. In das heiße Wasser die Pilze für 2 Minuten legen. 

4. Für die Brühe in kochendem Wasser, 1-2 TL Miso Paste einrühren und gut verrühren ( probiert es aus, wie stark ihr es mögt, bedenkt aber, das die weiteren Zutaten nicht gewürzt als Einlage hinzukommen ).  
Ich gebe gerne etwas Koriander und Chilli Fäden dazu.

5. Die Nudeln in Schalen füllen und oben, dekorativ die einzelnen Bestandteile drapieren.
Mit der heißen Brühe übergießen und sofort servieren.

Für extra Würze etwas Hoisin Sauce reichen


Die Nudelsuppen Einlage, kann ganz nach belieben und persönlichem Geschmack abgeändert werden.
Ihr könnt sowohl Mi nudeln als auch andere Asiatische Nudeln verwenden.
Wer es nicht unbedingt vegetarisch möchte, kann Fisch oder Fleisch dazu servieren. 
Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. 
Und ob ihr lieber mehr oder weniger Brühe mögt, könnt ihr auch anpassen.




Die Japaner leben nach einem Sprichwort.

 一期一会 (ichigo ichie)

Was soviel bedeutet wie: Eine Gelegenheit, eine Begegnung
 ( Schätze jede Begegnung, denn sie wird nie wieder kehren ).
Dieser Zenspruch, wird in Japan gelebt, und ist anwendbar auf das gesamte Leben.
Ich finde diesen Spruch wirklich sehr passend. Er erinnert daran, das wir jeden Tag, jeden Moment genießen und bewahren sollten. denn jeder Moment ist einzigartig und wird so nicht ein zweites mal geschehen!

Daher hat auch das Essen eine sehr hohe Bedeutung in der japanischen Welt.
Es wird zelebriert.
Und gerade in Japan, gibt es regelrechte Food Künstler.
Sicherlich habt ihr schon einmal von den Traumhaften Obst und Gemüse Schnitzereien in Japanischen Restaurants gehört bzw gesehen?!

Aber wer kennt Amezaiku ?
Amezaiku, sind Zuckerkünstler.
Der Künstler hat nur wenige Minuten Zeit, mit Händen und
Werkzeugen aus warmer, weicher Zuckermasse großartige "Lutscher" zu formen.
Die wie ich finde, überwältigend aussehen.
Dafür habe ich Euch dieses Video hoch geladen.
Ihr werdet sicherlich wie ich staunen was einer von nur noch zwei Zuckerkünstlern in ganz Tokyo mit Zucker
anstellt.



Lust bekommen, Japan zu bereisen?
Dann habe ich einen extra Tipp für Euch ( der ausnahmsweise nichts mit Food im herkömmlichen Sinne zu tun hat) 

Die ANA  ( All Nippon Airways ) ist die größte japanische Fluggesellschaft, die mehrmals täglich von Frankfurt a M, Düssseldorf oder München fliegt.
Direkt zu 40 Zielen in Japan. Wobei Tokio Drehkreuz für innerjapanische Flüge ist.
Die Dienstleistungen, die ANA bietet, sind als eine der besten der Welt ausgewiesen.

Und zurück zu unserem eigentlichem Thema, das Essen!
An Board beginnt bereits die Kulinarische Reise. Denn dafür werden Köche speziell geschult, um mit köstlichen japanischen Mahlzeiten den Flug zu gestalten. 

Ich denke so, kann man einen 11 Stunden Flug gut aushalten. 


Ich hoffe, das Ich Euch ein wenig für das Thema Japan und dessen Esskultur begeistern konnte.

Eure Stephie





Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit ANA entstanden.
Das Rezept, sowie der Beitrag stammen von mir, und sind unbeeinflusst.

8. Dezember 2016 , 0 Kommentare

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